Traumatherapie
– Heilung nach belastenden Erlebnissen ​–
​Ein Trauma entsteht, wenn ein Mensch eine überwältigende oder stark belastende Erfahrung macht, die seine psychischen Bewältigungsmechanismen überfordert. Solche Erlebnisse können tiefe Spuren hinterlassen und sich auf Gefühle, Gedanken, das Körpererleben sowie das Verhalten auswirken.
Durch meine langjährige Tätigkeit in der Suchtberatung bin ich immer wieder mit den Auswirkungen von Traumatisierungen in Kontakt gekommen. Die Erfahrungen und Begegnungen mit betroffenen Menschen haben mein Verständnis für die Komplexität von Trauma vertieft und mich dazu motiviert, mich gezielt auf die Behandlung von Traumafolgestörungen zu spezialisieren.
Ich arbeite mit verschiedenen traumasensiblen und stabilisierenden Methoden. Dazu gehört eine vertiefte Ausbildung in der Psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie (PITT) nach Dr. Luise Reddemann. Diese Methode legt einen besonderen Schwerpunkt auf Ressourcenstärkung, innere Stabilität und einen achtsamen Umgang mit belastenden Erinnerungen.
Ergänzend setze ich EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ein – eine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Verarbeitung traumatischer Erfahrungen. EMDR unterstützt dabei, belastende Erinnerungen neu zu verarbeiten und emotional zu entlasten. Die Anwendung erfolgt stets individuell, behutsam und angepasst an die jeweilige Situation.
Zusätzlich fließt meine Ausbildung zur Skillstrainerin in der Traumaarbeit in meine Arbeit ein. Sie vermittelt konkrete und alltagstaugliche Werkzeuge, die dabei helfen, mit intensiven Gefühlen besser umzugehen, innere Stabilität aufzubauen und Selbstwirksamkeit zu stärken.
In meiner Arbeit ist mir ein sicherer, wertschätzender Rahmen besonders wichtig. Ich begleite Menschen einfühlsam und auf Augenhöhe auf ihrem individuellen Weg – in ihrem eigenen Tempo und mit dem Ziel, wieder mehr Stabilität, innere Sicherheit und Lebensqualität zu gewinnen.




